"Du liebst mich immer. Immer."
von Ines Schwerd, Malerin
Angelika Kolbert, Malerin
und der SHG für Frauen mit Alkoholproblemen, vertreten durch Beate Scheller
Dargestellt ist die einsame Wirklichkeit der Alkoholikerin, die in der Ich-Bezogenheit der Sucht keine Möglichkeit zur Empathie mehr zulassen kann. Alkoholikerinnen beschreiben sich selbst oft als leer und heimatlos: unbehaust (vgl. Jürgen Heckel: "Sich das Leben nehmen"). Alkoholismus wirkt als schützende Hülle, als Versteck vor der eigenen Scham und bildet so eine fragile, schmerzhafte "Behaustheit". Der Automatismus der Sucht kann nur überwunden werden, wenn die alkoholische Decke abgestreift wird und die schamhafte Haltung zu einer selbstbewussten, selbstliebenden Haltung wird.
| - Preisträger - - Gästebuch - - Postkarten - |
|||