"Von der Isolation zur Kommunikation"
von Kurt Grimm, Bildhauer
Hanna Böhl, Malerin und Grafikerin
und der Gruppe Cochlea-Implantat, vertreten durch Anna Krott
Wir möchten in einer übersetzten Art auf die Befindlichkeiten der Betroffenen aufmerksam machen. Im Schriftband sind einige Wortsammlungen von Betroffenen festgehalten - schwarz steht für nicht hören, rot steht für wieder hören. Die plastische Arbeit ist von unten nach oben zu lesen. Die unteren Stelen haben noch etwas von dem Eingeschlossen sein, auch eine Art Glasglockengefühl. Sie drücken Wut, Angst, Einsamkeit und Isolation aus, jedoch werden die Teile nach oben zur Schnecke hin (dem zentralen Thema) immer heller und zuversichtlicher. Die hängenden Teile, das plastische Pendant zur Bodenarbeit, öffnen sich nach oben, werden zum Schalltrichter und stehen für das Wieder-Hören und die Freude darüber.
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