"Das Herz, der Durchgang und die Freiheit"
von Edeltraut Klement, Keramikerin
Christine Wehe-Bamberger, Textilkunst
Laura Wittmann-Weidelt, Malerin
und dem Hospizverein Würzburg e. V., vertreten durch Reinhild Rath
Der Weg der Sterbenden sowie die Begleitung Schwerstkranker und Trauernder durch die HospizhelferInnen führt von Außen nach Innen. Die fragilen, transparenten Körperschalen aus Papier heben die Trennung von Außen- und Innenraum auf. Die Körper aus Ton, Erde und Wachs sind wie Gefäße, bereit aufzunehmen und wieder zu geben. Die Körperschalen sind in gemeinsamer Arbeit aus Abformungen realer Körper entstanden. Die gewählten Ausschnitte führen durch Abstraktion zur Anonymität und damit zu einer universellen Gültigkeit. Das Fragment eines Totenschädels, ausgeführt als Diptychon (Quadrate in Ölmaltechnik auf Seidenpapierfetzen) ordnet der Mitte Priorität zu. Sie stellt die Grenze des Lebens dar, den Durchgang in eine andere Realität.
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